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Sehr geehrte/r Leser/in

Wozu werden Analytics-Systems gebraucht? Lassen Sie mich ein etwas theatralisches Bild zeichnen, welches aber in seiner Aussagekraft sicherlich viele Situationen abbildet. Durch Big Data ist inzwischen ein gigantischer Datenfluss entstanden. Kaum sichtbar fließt er um uns herum einem Ozean gleich von Strömen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Immer mehr Daten aus Fertigungs-, Logistik- und Service-Prozessen werden einbezogen und reichern den Ozean weiter mit Informationen an. In vielen Fällen scheinen diese Ströme kaum noch zu bändigen und man beschränkt sich darauf, einfach nur die großen Wellen zu identifizieren. Genau hier liegt das Problem, es gibt plötzlich viele Daten aber kaum Werkzeuge diese in Beziehung zu setzen.

Unter diesen großen Wellen liegen die Ströme, die tatsächlich ähnlich wie bei den Meeresströmungen, die Konjunktur des Wetters und in diesem Falle die Konjunktur des Wettbewerbes beeinflussen. Wer auf diese Strömungen Zugriff hat, kann besser Vorhersagen treffen, Bewegungen auswerten und sogar mit den Daten steuern.

Um an diese darunter liegenden Informationen zu kommen, neue Schlüsse zu ziehen, Wertschöpfungsschichten und damit neue Ertragsquellen erschließen will, ist auf komplexe Analytics-Systeme angewiesen. Auswertungen und Daten müssen zu tatsächlich unternehmerisch verwertbaren Informationen werden. Um Daten-Zusammenhänge in nutzbares Wissen umzuwandeln benötigt es daher analytische Technologien, die mehr können als vergleichen und zählen. Eine mehrdimensionale Auswertungsmatrix die auch kausale Abhängigkeiten und zeitliche Dimensionen berücksichtigt. Dabei will aber ein Unternehmer, der eine Analyse beauftragt keine Kataloge mit komplizierten Daten auf dem Tisch bekommen, sondern Kennzahlen die er direkt umsetzen kann. Die Aufbereitung von Daten und Analyseergebnissen ist also ebenso eine wichtige Kompetenz zukünftiger Analytiker.

Die Zukunft gehört der Analyse

Den Digitalisierungstrend zu nutzen, um endlich auch beim Lauf zur digitalen Welt dabei zu sein, bringt allein noch keinen hinreichenden Nutzen. Weil meist schnelle Ergebnisse gefordert werden, haben Digitalisierungs-Maßnahmen bisher oft mit einer Art Abbildung der bisherig analogen Daten und Strukturen in ein digitales Äquivalent zu tun.

Die Gründe liegen in der zunehmenden Komplexität bei zunehmender Datendichte. Daraus resultiert, dass Analyse und Auswertung oft vernachlässigt werden. Die bisherigen Digitalisierungs-Konzepte zeigen deutlich, dass wir bei Konzepten der Analyse von Daten noch ganz am Anfang stehen. Wer sich dabei mit dem Status quo zufrieden gibt, hat kaum eine Sicht für das Potential und vergibt damit wertvolle Wettbewerbsvorteile.

Datenanalyse sollte nicht als Nebenfach von einem User im stillen Kämmerlein durchgeführt werden. Sie ist eine strategische Aufgabe, die gezielt in Verbindung mit den Fachabteilungen, entsprechend den Unternehmenszielen und Strategien konzeptionell geplant werden muss.

Nur wenn Datenströme kontinuierlich analysiert werden, Zusammenhänge zwischen Faktoren erkannt werden, können auch die richtigen Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden. Vollautomatische Auswertung und Durchführung in Echtzeit sind wichtige Vorgaben, sie ermöglichen, zeitnah Maßnahmen zum Ausbau des Wettbewerbsvorteiles umzusetzen.

Analyse ist der Schlüssel zu Wertschöpfung

In einer kürzlich erschienenen Studie des IT-Analyseunternehmens IDC sind schlecht ausgestattete IT-Arbeitsplätze immer noch ein Problem, um insbesondere Mitarbeiter der sogenannten „Generation Y“ zu gewinnen, die hierauf nicht nur besonderen Wert legen, sondern auch innovative Perspektiven mitbringen. Die Studie verrät nach einer Befragung auch, dass in Deutschland jedes zweite Unternehmen bis Ende 2017 virtuelle Arbeitsplätze in der Public Cloud bereitstellen will. Die Unternehmen versprechen sich davon eine höhere Mitarbeiterproduktivität. Doch IT-Verantwortliche stehen vor der Aufgabe, das Arbeitsumfeld und die IT-Arbeitsplätze selbst an die digitale Transformation anzupassen. Hier sind Fragen zu klären, in Bezug auf die Organisationsstruktur und den Möglichkeiten des Outsourcings von Arbeitsplätzen. Richtig umgesetzt kann dies mehr Flexibilität für die Beschäftigten bedeuten und zudem die Kosten für die Firmen senken.

Eine Herausforderung für die Personalentwicklung, die im Bereich der IT-Belegschaft zunehmend weiteren Parametern unterworfen ist. Zum einen muss die geforderte Qualifikation klarer auf die Analyse-Kompetenzen ausgebaut und zum anderen das Arbeitsumfeld entsprechend der programmatischen Tätigkeiten erleichtert und gezielt gefördert werden.

Schulen Sie in Analyse Skills

IT Kompetenzen im Bereich analytischer Software-Skills für den Bereich der BIG DATA können Sie in unseren Seminaren erwerben. Daneben schulen wir Sie in der gezielten Entwicklung von Analyseinstrumenten. Für Personaler sind daneben die Führungs- und Prozess-Entwicklung sowie Geschäftsprozess-Modellierung wichtige Kompetenzen.

Mit der PROTRANET stehen wir Ihnen beim Modelling des Weiterbildungskonzeptes zur Seite. Ob IT-Kompetenzen oder IT-Struktur-Entwicklung, unsere Berater können Ihnen helfen, diese verzahnten Anforderungen bei Kompetenzen zu kombinieren und dafür ein für Sie zugeschnittenes Weiterbildungs-Programm zusammenzustellen.

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Ihr Oliver Haberger