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die Umsetzung von Prozessen, diese in digitalen Varianten abzubilden und um dann einen digitalen Workflow zu nutzen, muss sich auch rechnen lassen können. Ein Anspruch, der viel zu wenig Beachtung findet. Zu stark ist der Hype zu BIG DATA. Die Rechnung wird dabei oftmals ohne alle relevanten Faktoren gemacht, aus dem Glauben heraus, dass sich scheinbar nicht alle Werte in monetärer Zählweise einbringen lassen. Für zusätzliche Verwirrung sorgt, dass sich die Entwicklung auch für Insider aus dem professionellen Lager kaum noch in allen Facetten erfassen lässt. Niemand weiß im Grunde, wo die Digitalisierung anfängt und wo sie aufhört. Nach einer Umfrage des Bitkom sind divergierende Antworten, was denn Digitalisierung tatsächlich sei, die Regel.

Die Bundesregierung hatte erneut das Wissenschaftsjahr 2014 den IuK-Technologien gewidmet. Im Vordergrund stand die »Digitale Gesellschaft«. Doch sieht man sich aktuell gegen Ende des Jahres 2016 die Entwicklung und deren Zahlen an, ist 2014 bereits wieder urdigitale Geschichte. Weit über 4 Milliarden Menschen nutzen heute Internet und Smartphone, eine große Anzahl davon nutzen aber keinen Computer.

Software braucht keine Computer

Anwendungen lösen sich mehr und mehr von angestammten Nutzaggregaten und die Kommunikation sucht sich immer kürzere Wege. Beinahe eine Milliarde Mitglieder hat alleine der Chat und persönliche Nachrichtendienst WhatsApp im Februar des Jahre 2016 erreicht. Keine andere Produkteinführung hat dies in einer solch kurzen Zeit jemals erreicht. In kaum vollstellbarer Geschwindigkeit hat sich die Anwendung dieses Apps viral um das hundertausendfache multipliziert. Andere Anbieter sahen sich gezwungen ihre Webanwendungen mit ähnlichen Mehrwertdiensten auszustatten. Seither kommunizieren viele User parallel auf dem Facebook Messenger, Microsoft-Skype und WhatsApp. MMS fristet bereits ein Schattendasein, SMS wird in wenigen Jahren Geschichte sein. Es scheint, als ob die Digitalisierung auf gesellschaftlicher Ebene das Tempo vorgibt. Doch die privatwirtschaftliche F&E schließt beständig auf.

Anwendungen lösen sich mehr und mehr von angestammten Nutzaggregaten und die Kommunikation sucht sich immer kürzere Wege. Beinahe eine Milliarde Mitglieder hat alleine der Chat und persönliche Nachrichtendienst WhatsApp im Februar des Jahre 2016 erreicht. Keine andere Produkteinführung hat dies in einer solch kurzen Zeit jemals erreicht. In kaum vollstellbarer Geschwindigkeit hat sich die Anwendung dieses Apps viral um das hundertausendfache multipliziert. Andere Anbieter sahen sich gezwungen ihre Webanwendungen mit ähnlichen Mehrwertdiensten auszustatten. Seither kommunizieren viele User parallel auf dem Facebook Messenger, Microsoft-Skype und WhatsApp. MMS fristet bereits ein Schattendasein, SMS wird in wenigen Jahren Geschichte sein. Es scheint, als ob die Digitalisierung auf gesellschaftlicher Ebene das Tempo vorgibt. Doch die privatwirtschaftliche F&E schließt beständig auf

Die klassische IT Entwicklung ist am Ende

Der bereits zunehmende Wettbewerb hat nun zu einer neuen Zuspitzung geführt. Die Alleinstellungsmerkmale als Voraussetzung für den wettbewerblichen Vorsprung zielen immer mehr auf den Benutzer, den Anwender ab. Wie in vielen Branchen zuvor, in denen Produkt-Entwickler endlich einmal an den Anwender denken, sind die Softwareschmieden auf dem Weg den Anwender als ernstzunehmende Größe in die Entwicklungsüberlegungen einzubeziehen.

Im Zentrum der Ausrichtung von Kompetenzen bei der Entwicklung ist es dadurch nun zu einer Verschiebung der klassischen IT-Entwicklung hin zu den Anwendungs-Kompetenzen gekommen. Sie steht zwar noch ganz am Anfang und Usability Engineering, sowie deren Design haben es noch schwer sich zu etablieren oder gar durchzusetzen, doch der Zug ist bereits am Rollen und wird eines der Haupthemen der kommenden fünf Jahre werden. So wird es sicherlich eine der größten Herausforderungen werden, noch bestehende klassische IT-Strukturen aufzubrechen und neue Formen der strategischen Qualifikation zu entwickeln. Dies bedeutet auch im Bereich Usability Engineering die Nutzung kooperativer Entwicklungsplattformen ob über interne oder auch externe soziale Netze.

E-Learning hat zu wenig Potential

Die seit Jahrzehnten gepflegte heterogene Datenintegration muss neuen Methoden der Interoperabilität weichen. Hier wird vor allem das Internet der Dinge entscheidende Schnittstellen fordern und für den Wettbewerb entscheidende Querschnittkompetenzen nötig machen.

Da die Anforderungen an die beruflichen Weiterbildungsangebote im Bereich der IT immer dichter werden und sich zugleich fragmentierter gestalten, sind die Anbieter gefordert, entsprechend qualifizierte Weiterbildungskonzepte anzubieten. Die E-Learning Technologien an und für sich sind da überfordert und werden leider mit Erwartungen befrachtet, welche diese bei weitem nicht erfüllen können.

Noch geht man bei den anstehenden Technologiesprüngen in den Anwendungen wie Arbeiten 4.0 davon aus, dass sich diese Sprünge auch für die Beteiligten ohne weiteres anpassen lassen. Wie bisher auch, hat man der Zugkraft einer neuen Technik vertraut und sich darauf verlassen, dass Mitarbeiter einfach dieser neuen Form folgen werden. Doch inzwischen tut sich erhebliches Konfliktpotential auf, denn wir wissen über das "Arbeiten" inzwischen viel mehr als noch vor 10 Jahren. Wie bereits in unserem Blog ausgeführt, sind die letztendlichen Schnittstellen aller Anwendungen immer noch Menschen, die neurophysiologischen Taxonomien unterworfen sind und deshalb nach ganz anderen Prämissen funktionieren, als dies viele Programmentwickler gerne hätten. Wird darauf nicht Rücksicht genommen, bedeutet dies auch einen betriebs- und volkswirtschaftlichen Schaden zu riskieren.

Die SWOT einer Branche

Der Umbruch bietet also Chancen und Risiken, die es genau einzuschätzen gilt. Ähnlich wie einmal zu Zeiten der Einführung des Brennstoffmotors, wurden die Menschen von der Geschwindigkeit einer Bewegungsmöglichkeit überfordert. Es dauerte über hundert Jahre und dauert immer noch an, das Phänomen Geschwindigkeit unter Kontrolle zu bringen. Eine riesige Menge an sensorischer Technik ist nötig, um einem Menschen einigermaßen Schutz bei hohen Geschwindigkeiten zu sichern. Die Statistiken zeigen nur zu deutlich, in welchem Maße uns das heute gelingt. In der IT hat es dieselben Geschwindigkeitssprünge gegeben, diesmal auf der binären Ebene und wiederum bieten uns diese eine neue schnellere Bewegungsmöglichkeit. Doch wenn wir die SWOT-Analyse mit den Gefahren und Schwächen der Digitalisierung anführen, was sind dann die Chance und die Stärken, oder besser, wie begegnen wir den Risiken mit den entsprechenden Stärken?

In jedem Fall haben bereits Innovationen in den früheren Jahren gezeigt, dass mit dem nötigen Aufwand an Sensorik ein Geschwindigkeitspotential genutzt werden kann. Was die Digitalisierung angeht, ist es ebenfalls der Mensch, jedoch mit dem Unterschied, dass keine technischen Sensoren die Rolle der Sicherheit übernehmen, sondern der Mensch mit seiner Kompetenz als ganzheitlich denkendes Wesen sein eigenes Sicherheitsnetz bilden muss. Dies tut er am besten wie jeeh und je durch die Anhäufung von Wissen. Doch in diesem Falle ist nicht nur das Wissen um Fachbereiche der IT-Branche gefragt, es sind die sogenannten Softskills und Querschnittkompetenzen.

Wie nie zuvor sind die Seminare im Bereich der IT-Angebote gefüllt. Mehr wissen als der Wettbewerb ist zum Schlüssel geworden. Besonders diejenigen Programme welche Querschnittkompetenzen vermitteln sind wichtig für die Sicherung der Zukunft. Dazu gehören Datenbankenwissen sowie das Handling der Entwicklungsumgebungen für Analysetools.

Lassen Sie sich beraten, welche Kompetenzen für Sie wichtig werden, damit Sie bei den Sprüngen der Digitalisierung immer spur halten können.

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Ihr Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.

Geschäftsführer