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Sehr geehrte/r Leser/in,

Die Welt der IT hat heute 4,4 Zettabyte an Daten zu verwalten. Nur mit allen Wassern gewaschene ITler werden diese Zahl überhaupt noch nachvollziehen können. Das Datenaufkommen verdoppelt sich dazu jedes zweite Jahr. Laut aktuellen Statistiken sollen im Jahr 2020 Daten in der Größenordnung von 40 Zettabyte erzeugt werden. Die Datenmenge hat sich seit dem Jahr 2005 um etwa das 300-fache vergrößert. Eine Dimension dieser BIG DATA ist die Velocity. Hierbei geht es um Echtzeitauswertung. Sie sagt aus, dass durch die zunehmende Nutzung von Daten aus Smart Devices, die Vernetzung von Geräten untereinander und der überproportional wachsenden Zahl an Installationen und die von Sensoren erzeugten Daten, jedwede Auswertung in Echtzeit erfolgen muss. Dieser gewaltige Strom kann tatsächlich nur in den seltensten Fällen zwischengespeichert werden und muss deshalb in der Echtzeit, also während des Abgriffes ausgewertet werden. Ein weiterer Begriff, der für einen Level bei Big Data steht, ist Value. Bei Value geht es um den Mehrwert, der durch die Analyse der Daten gewonnen werden kann. Zielgerichtete Auswertungen bringen aus den Daten neue Informationen hervor. Oftmals Grundlage für weitere geschäftliche Entwicklungen, unter anderem können Abverkaufszahlen transparenter und schneller dargestellt werden. Mittels Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung können dann aktuelle Geschäftsprozesse verbessert werden.

Die Bedeutung von Big Data in der Wirtschaft

Die BITKOM beschäftigt sich vor allem mit den möglichen Chancen und fasst diese in fünf Punkten zusammen:
  1. Schaffung von Transparenz über die eigenen Geschäftsprozesse. Die Folge sind bessere Geschäftsentscheidungen, wodurch Wertschöpfung vergrößert werden kann.
  2. Aufgrund der riesigen Basis an Daten können umfangreiche Simulationen und Experimente umgesetzt und durchgeführt werden, um die Leistung in Unternehmensbereichen zu steigern.
  3. Kundenzugänge können weitaus tiefer ausgewertet und genutzt werden. Dies führt zu einer effektiveren Kundensegmentierung und zur bedürfnisgerechten Gestaltung des Waren- und Dienstleistungsangebotes. Mit gezielter Ansprache der Kunden werden Ausgaben für Marketingkampagnen besser gesteuert.
  4. Entscheidungsprozesse für das Management durch Embedded Analytics und voll automatisierter Prozesse zur Entscheidungsfindung. Risiken bei wichtigen Geschäftsentscheidungen können so besser eingeschätzt werden.
  5. Neue Chancen für innovative Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen können entstehen, wie unter anderem bereits in Ansätzen sichtbar, voll individualisierter Produktangebote, die auf einzelne Kunden angepasst werden können.
BITKOM hat aber auch weiter gedacht, was den wirtschaftlichen Nutzen von Big Data angeht.
  1. Maschine-to-Maschine-Kommunikation (Industrie 4.0) kann bei produzierenden Unternehmen helfen, Fertigungsprozesse weiter zu optimieren.
  2. Auswertungen von Social-Media-Ereignissen haben das Potential, Entwicklungen von neuen Produktgenerationen zu ermöglichen.
  3. Eine unerschöpfliche Quelle für die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, ihre Maßnahmen zu eruieren.
Statista stellte kürzlich eine Studie bezüglich einer Meinungsumfrage bereit, die von IDC unter 254 Unternehmen in Deutschland durchgeführte wurde. Die Studie „Potenzial von Big-Data-Technologie auf Business-Ebene“ wies nach, dass Unternehmen vor allem Potenziale in der Kostenoptimierung (45%), Informationsgewinnung (42%) und im Informationsmanagement sehen. Dies zeigt auf, dass noch sehr kurz gedacht wird. Denn all diese Potentiale werden sich am Markt messen müssen und hierbei wird es vor allem um Geschwindigkeit gehen. Die Unternehmen, die es schaffen werden, nicht nur Daten zu produzieren und Prozesse einigermaßen in digitale Äquivalente umzusetzen, sondern Daten in jedweder Form so auszuwerten, dass der höchstmöglichste Wertschöpfungslevel erreicht wird, werden die Nase vorne haben. Die Zukunft wird entschieden über die besseren analytischen Fähigkeiten. Wir haben dies bereits in früheren Blogs ausführlich besprochen und wir weisen hierbei ebenfalls auf die vergangenen Newsletter hin. Trotzdem scheint es so, als wenn ITler sich im bekannten Terrain wohl fühlen und kaum bereit sind, neue Ansätze oder Perspektiven in der Entwicklung dazu zu gewinnen. Heute schon geht man davon aus, dass eine neue Generation an ITlern heranwachsen muss, da die bisherigen Generationen scheinbar in IT-Traditionen erstarrt sind. Leider warten die Heere an chinesischen und indischen und auch die Entwickler in Palo Alto, die zu 50% aus Indien stammen, nicht auf die langsam sich ändernden deutschen Entwickler. Wichtig wird eine deutliche und entschlossene Aneignung an Wissen sein, um die neuen Softwarearchitekturen, Schnittstellen und dem Basis Coding der neuen Sprachen des BIG DATA Herr zu werden. PROTRANET wird hierbei eine tragende Rolle spielen auf dem Weg in die Zukunft als Data Scientist, der die Auswertungen liefern kann, die nötig sein werden, um den Platz im Wettbewerb zu verteidigen. PROTRANET berät Sie bei der Auswahl Ihrer Weiterbildungsmaßnahmen in Bezug auf die Entwicklungsumgebungen, die Sprachen und Anwendungen und kann Ihnen hierbei helfen, Ihr Potential zur Innovation erheblich zu steigern.



Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.
Geschäftsführer
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