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Sehr geehrte/r Leser/in,

Dies wurden wir schon des Öfteren gefragt. Ein großes beinahe unüberschaubares Angebot bereit halten? In der Tat ist dies mehr als die meisten der Marktteilnehmer anbieten. Wir wollen aber damit nicht auftrumpfen oder eine Marktführerschaft belegen. Vielmehr sind wir uns bewusst dass wir in einer Zeit der zum nehmenden Fragmentierung von Wissen leben. Jedes Wissensgebiet hat sich weiter fragmentiert. Nichts ist davon ausgenommen und je höher der Anspruch bzw. die Komplexität umso vielfältiger ist die Fragmentierung. Damit einher geht eine Qualifizierung für einzelne Fragmente, also die Spezialisierung. Die Wissenschaft der Wirtschaft beschäftigt sich mit diesem Phänomen und kommt zu zwei Schlussfolgerungen. Eine negative und eine positive.

Fragmentierung ist schlecht

Durch die zunehmende Fragmentierung entstehen Wissensgebiete, die sich weiter vertiefen, die immer größere Konzentration auf die wesentlichen Terminologien benötigen. Das bringt eine starke Abgrenzung mit sich, die auf Kosten des Überblicks geht. Schnittstellen werden zu wenig beachtet, da die Parameter wieder ein anderes Wissensgebiet betreffen. Der Fachmann im Elfenbeinturm, eine inzwischen klassische Metapher. Wir haben inzwischen genügend Erfahrung mit der zunehmenden Spezialisierung gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet, um auch weitere Dynamiken benennen zu können, die ebenfalls eine zunehmende Gefahr darstellen. An dieser Stelle möchte ich nur das wichtigste Ergebnis voranstellen. Menschen brauchen bei der Arbeit das Gefühl, eine sinnstiftende Arbeit zu tun. Nun kann man sicherlich im Detail des Fragmentes den Sinn fest machen, doch ist es leider nicht so einfach. Die Psychologen haben ziemlich genau herausgefunden, dass eine Sache immer mit der Wohlfahrt von Gemeinschaften zu tun hat. Das Fragment alleine liefert dies nicht, sondern erst im Verbund mit anderen wird es zum Endprodukt, welches letztlich einen gesellschaftlichen Zweck erkennen lässt. Erst wenn im Produkt die Wohlfahrt für eine Gemeinschaft zu erkennen ist, macht die Arbeit tatsächlich Sinn. Fragmentierung ist deshalb auch ein Grund dafür, dass so viele Mitarbeiter, die mit Teilaufgaben beschäftigt sind, nach und nach Ihre Motivation verlieren. Studien haben gezeigt, sobald diese Mitarbeiter das Ganze gesehen haben, das Endprodukt oder deren Anwendung, steigt die Motivation wieder.

Fragmentierung ist gut

Die zunehmende Spezialisierung erlaubt es, tiefer in die Wertschöpfungsebenen vorzudringen. Innovative Entwicklungen können stärker fokussiert werden und die Fragmente durch bessere Qualität gesichert werden. Die Einsichten in Zusammenhänge bis in den Nanobereich und deren Stabilisierung durch Qualitätsstandards sichert übergeordnete Strukturen. Jedem Optimierungspotential kann so auf die Spur gekommen werden. Je tiefer ein Mitarbeiter vordringt, sich spezialisiert und in der Qualifikation der betroffenen Gebiete breit umfassend gebildet ist, steigt der Zugewinn enorm. Das Wissen den Vorsprung ausmacht, ist nichts neues mehr, aber dezidiertes tieferes Wissen bringt den Vorsprung bei der Geschwindigkeit von Entwicklungen.

In der IT- Landschaft die Voraussetzung für Innovationen. Dies ist ein Grund, warum die Wirtschaft dringend neue Ingenieure benötigt, die auch digitale Kompetenzen mitbringen. Der auf Platz eins meist gesuchteste Mitarbeiter in Deutschland ist der Ingenieur. Kurz darauf folgt der IT Programm Architekt und die Programmierer. Auch hier hat eine zunehmende Fragmentierung diese Kategorie längst in hunderte von einzelnen Qualifikationen mit atemberaubenden Namen zersplittert. Programmierer wird heute kaum mehr jemand genannt. Unternehmen klagen, dass sie kaum noch den Überblick über die Qualifikationen haben und bestehende IT-Mitarbeiter zeigen sich oft ratlos angesichts der Ansprüche durch den Wettbewerb.

Das IHK Wirtschaftsmagazin München führte in seiner November Ausgabe ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der BayernLB, Johannes-Jörg Riegler durch. In diesem wurde er gefragt, was denn die Lösung sei, dass Mitarbeiter anfangen ihr digitales Wissen zu erweitern und einzubringen. Seine Antwort war "Sie müssen das fördern und fordern". Der Wettbewerb puscht das Ganze und Wirtschaftsunternehmen und Institutionen sind gefordert zu fördern. Wissen wird weiter fragmentiert werden, neue Kompetenzen entstehen und das Haus "IT" erhält neue Stockwerke, Zimmer und Flure. Ohne IT-Architekten, die mit den Schnittstellen vertraut sind, die das Ganze überblicken, würde nichts mehr funktionieren.

Fördern und Fordern

Doch die Fragmentierung hat einen sehr großen Vorteil, sie bringt den entscheidenden Fortschritt, sie erlaubt es, in den einzelnen Bereichen zum Spitzenreiter zu werden. Die große Herausforderung dabei ist, wie es Riegler schon sagte, dass fördern und fordern. Fordern Sie von Ihrem Mitarbeiter die ständige Weiterbildung? Fördern Sie diese gezielt und kontinuierlich? Ob das was Sie tun genug ist, lässt sich ganz einfach messen. Wie stehen Sie im Wettbewerb da? Der Platz im Markt bestimmt, ob Sie darin gut sind, die besten Mitarbeiter mit der richtigen Förderung gefordert zu haben.

Das Schöne am Markt ist, er ist dynamisch. Wer heute oben ist, kann Morgen die Position verloren haben. Das bedeutet aber auch, Sie können jederzeit zum Spitzenreiter werden. Fördern und fordern Sie Ihren Mitarbeiter oder Sich selbst. Das Fahrzeug, welches Sie auf den Weg zu Spitzenleistungen führt, hat einen Antrieb und der wird nicht in Pferdestärken gemessen, sondern ist das Ergebnis aus der Qualität von Mitarbeitern, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Fördern Sie heute, haben Sie Morgen die Mitarbeiter, die Sie sich wünschen. Fordern Sie heute noch unsere Berater bei PROTRANET und erfahren Sie, wie ein Weiterbildungskonzept aussehen kann, welches das Potential hat, Sie zu diesen Spitzenleistungen zu führen.



Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.
Geschäftsführer
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