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E-Lerning ist gescheitert
Dieser Ansicht ist der Spezialist für Digitalisierung, Andreas Wittke. Er ist der CDO (Chief Digital Officer) beim Institut für Lerndienstleistungen an der Fachhochschule Lübeck. Seiner Ansicht nach ist E-Learning ein Opfer der disruptiven Entwicklung der Digitalisierung. E-Learning hat sich nie ganz durchgesetzt. Es wird in vielen Projekten zwar mehr oder weniger erfolgreich genutzt, hat aber seinen Status als „Insel Lösung“ nie verlassen. Eine nahtlose Integration in die Strukturen des Unternehmens hat kaum stattgefunden. Ähnlich wie bei den E-Mails ist E-Learning nur durch zusätzlichen, aus der Sicht der Prozesse gesehen, externen Aufwand, wie den Start eines externen Programmes, zu gebrauchen. Zudem inzwischen in vielen Branchen ein ungeliebtes Kind, welches zusätzlich Zeit für Sicherheitsaufwand und Verwaltung, neben der Bewältigung des Unternehmensalltags, benötigt.

E-Learning hat sich nie ganz eingefügt in die Strukturen einer Wertschöpfungskette.

Dies hat mit den eigentlichen Kernkompetenzen des E-Learning zu tun, das Lernen und Lehren. Der Versuch, das Lernen eins zu eins in eine digitale Form umzusetzen, ist wie das E-Mailen eine Sackgasse. Erst die Integration und Neuschöpfung im Bereich Digitalisierung schöpft das mögliche Potential in allen Dimensionen aus. WhatsApp war eines dieser ersten multidimensionalen Talente. Heute vielfach nachgemacht und längst eine Lösung unter vielen. Mit diesen neuen Kommunikations-Apps kann mehrdimensional gearbeitet werden. Nicht nur Chat, sondern direkte Bildübertragung, Videochat und Broadcasting sowie Dokumentenübertragung, GPS und Standortapplikationen sind integriert und alles in Echtzeit. Hier zeigen sich die strukturellen Möglichkeiten dieser neuen App-Welt. In den neuen digitalen Welten von BIG DATA werden nur Lösungen zugelassen, die sich in die Wertschöpfungsarchitekturen integrieren lassen. Mehr und mehr werden Sonderlösungen verschwinden oder sich anpassen müssen. Im Bereich der E-Mail Programme ist dies längst sichtbar. Einige vormals vielversprechenden Exoten wie Firefox und andere werden mehr und mehr zu Nischenlösungen von eingefleischten Anhängern. Die Nutzung von Outlook ist um das Vielfache zurückgegangen, weil integrierte Lösungen wie CRM und ERP zunehmend diese Dienste strukturell übernehmen und implantiert haben. E-Learning brauchte neue Ansätze, was zum Teil mit Blended Learning geschaffen wurde, dennoch eine isolierte Lösung.

Vielfalt der Lernkultur

Wenn es um das Lernen insgesamt geht, haben wir die Wahl zwischen einer großen Anzahl digitaler Tools, die allesamt eine Insel-Lösung darstellen und den Präsenzlösungen. Vergleicht man die Effektivität, bleibt nur eine Schlussfolgerung übrig und das sind die Präsenzlösungen. Insbesondere, wenn es um detaillierte Aufgabenstellungen und interaktive Lösungsfindung, wie bei der IT-Weiterbildung, geht. Die E-Learning Konzepte sind zwar in der Abstammung aus den IT-Ansprüchen einer schnellen Weitergabe von Inhalten entstanden, haben sich aber dort kaum bewährt. Bei der Weiterentwicklung im Bereich der industriellen Weiterbildung als internes Tool bei Dienstleistern wie Banken und Versicherungen, haben sich die Programme immerhin etwas mehr als 10 Jahre gehalten. Doch die Digitalisierung mit ihrer disruptiven Entwicklung lassen die E-Learning Programme schnell alt erscheinen. Die Kommunikation hat sich mit Riesenschritten weiterentwickelt. Mit den Apps können Gruppen in Echtzeit gebildet werden und die Antworten mit Icons verstärkt werden. Der schnelle Austausch aller Art von Medien kann flexibel von jedem Endgerät aus, gleich ob Smartphone, Tablet oder Notebook kompatibel durchgeführt werden. Doch selbst diese extrem hohe Usability ist nicht ausreichend, um Lernen wirklich effizient zu gestalten.

Persönliche Interaktion ist nicht ersetzbar

Studien belegen, nach wie vor ist eine persönliche Interaktion die wesentlichste Komponente, um alle Instanzen der neuralen Lernvorgänge mit einzubeziehen. Hier sind die Präsenzseminare unschlagbar. Insbesondere, wenn es um komplexe Zusammenhänge wie in der IT geht. Hier sind selbst die rudimentärsten Einführungen in eine Programmiersprache oder eine Anwendung nur mit persönlicher Interaktion effektiv. Studien belegen, dass der Mensch in seiner Art Lerninhalte immer holistisch verarbeitet. Fehlen Teile der holistischen Sinnesreizung wird die Lernfähigkeit des Hirnes, die Musterbildung automatisch verringert und die Aufnahmekapazität von Content ausgebremst. Präsenzveranstaltungen sind daher die Lösung, um den effizientesten Zeitrahmen zu ermöglichen. In der IT-Weiterbildung sind die interaktiven Präsenz-Seminare und Workshops noch viele Jahre das beste Mittel, um Wissen so effizient wie möglich zu transportieren. PROTRANET hat sich genau aus diesem Grund den Präsenz-Veranstaltungen verschrieben. Das Beste zur besten Zeit, am besten Ort, wenn jeder präsent ist. Wer sich heute in einem besonderen Bereich weiterbilden will und dies möglichst effizient, hat keine andere Wahl. Das ist die Schlussfolgerung aus den Studien-Ergebnissen vieler Institute. PROTRANET macht Präsenz-Weiterbildung für alle Tools, IT Skills und Kompetenzen der IT Bereiche. Lassen Sie sich von unseren Spezialisten für Weiterbildung beraten.



Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.
Geschäftsführer
Lassen Sie sich beraten, welche Kompetenzen für Sie wichtig werden, damit Sie bei den Sprüngen der Digitalisierung immer Spur halten können.
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