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Sehr geehrte/r Leser/in,

das Thema Digitalisierung wurde zum Hauptthema des Jahres 2016 erklärt, BIG DATA ist das Wort des Jahres und kaum jemand hinterfragt die Aussage, dass die Digitalisierung der Weg aus der Krise für den deutschen Standort ist. Doch wir tun es, wir hinterfragen diesen Anspruch und zeigen gleichzeitig an historischen ähnlichen Innovationssprüngen auf, wie die Digitalisierung verlaufen kann und welche Gefahren sie bringt.

Digitalisierung ist eine Herausforderung

Bei der Digitalisierung handelt es sich um einen Themenkomplex, der das nächste große Ding sei, welches ITler und Unternehmen gleichermaßen umtreibt. Experten, Manager und Medien sprechen mit Bezügen zu all unserer Lebensformen davon und weisen auf die außerordentliche Dringlichkeit hin. Fragt man aber genauer nach, scheint das Thema kaum jemand tatsächlich verstanden zu haben 80% der Menschen auf der Straße haben noch nie etwas von Industrie 4.0. gehört und wenn ja, können sie kaum wiedergeben, was dies bedeutet. Industrie-Entscheider hingegen haben davon gehört und 79% sind der Meinung, dass Industrie 4.0 äußerst wichtig für die Zukunft der Unternehmen sei. Bei der gleichen Befragung allerdings geben 21% an, dass Digitalisierung noch nicht relevant sei. Dieses divergierende Ergebnis kam bei einer Studie von Brocade und dem DMI (Deutsche Messe Interactive) heraus.

Anfang und Ende der Digitalisierung?

Diese Diskrepanz zeigt auf, wie oberflächlich das Thema noch in den Begriffen wahrgenommen wird. Eine Aussage der Studie: „Genau diese noch unpräzise Begrifflichkeit führt zu großen Unsicherheiten bei der Umsetzung von Initiativen“. Dazu kommt eine Vielfalt an möglichen Ansätzen der Digitalisierung. Kaum jemand weiß, wo diese anfängt und wo sie aufhört. Welche Skills sind notwendig, um Digitalisierung zu verstehen? Welche Qualifikationen sind für die Planung nötig und welche Kompetenzen für die Umsetzung? Wie sieht es mit den Umsetzungsvariablen aus, die in der Folge einer Digitalisierung eine wesentliche Rolle spielen. Darunter die Implantation am Arbeitsplatz, die veränderten Arbeitsplatzabläufe oder sogar neue Rollen von Mitarbeitern. sst.

Digitalisierung hatten wir schon mal!

Bei genauerer Betrachtung sehen wir eigentlich in den frühen Siebzigern den Anfang der Digitalisierung, zunehmend in den Achtzigern und mit einer Flut von Digitalisierung hatten wir es in den Neunzigern zu tun. Wie viele Arbeitsplätze wurden verwandelt durch den Einsatz von Desktop Computern, ganze Industriezweige wie die der Lithografie oder der Setzer sind verschwunden. Gerade lernen die Modellbauer, Architekten und Prototypenhersteller unter dem Vorzeichen der Digitalisierung beim Entstehen der 3D Druck-Industrie, dass sie dramatischen Veränderungsprozessen unterworfen sind. Die Unsicherheiten bei der Einführung und der entsprechenden Softfacts wurden also bereits mehrfach im Laufe der Digitalisierung unterschätzt. Wenn auf die gleiche Weise der nächste Innovationssprung allein am technischen Quantensprung ansetzt und dieser durch direktive Maßnahmen umgesetzt wird, haben wir nichts dazu gelernt. Die Digitalisierung wird in einzelnen Bereichen Erfolge feiern, aber als Ganzes vom Scheitern bedroht sein. Kann man arbeitsplatzpädagogische Kompetenz digitalisieren? Ebenso wenig, wie wir bereit s in einem anderen Newsletter anklingen ließen, die emotionale Kompetenzen oder andere weichen Qualifikationen.

Wir brauchen Konzepte für den Digitalisierungsprozess

Doch wie können wir lernen, wenn die Wirtschaft keine Konzepte für den Digitalisierungsprozess hat, wenn jedes Unternehmen diese neu erfindet und sich letztlich auf Abbildung von analogen Prozessen in die digitale Form beschränkt? Wir benötigen neue Denkansätze bei der Implementierung von digitalen Prozessen und Aufklärung, was Industrie 4.0 für die Menschen bedeutet. Digitalisierung wird dann nicht scheitern, wenn erkannt wird, welche entscheidenden Vorteile in einzelnen Prozessen erkennbar sind und in Zahlen eruiert werden können. Die Mitarbeiter müssen hineingenommen werden in die Konzepte und Lösungssuche, Führungskräfte sind gehalten sich ausreichend mit den Hintergründen bei der Implantation der Digitalisierung zu beschäftigen. Der Unternehmensberater Dr. Klaus Reichert drückte es gegenüber Foerderland.de so aus: "Industrie 4.0 ist nicht einfach die Einführung einer neuen Technologie, sondern erfordert wegen der komplexen Zusammenhänge in vielen Fällen ein komplettes Umdenken. Es stehen genug technische Fragen an, die zu lösen sind. Doch genauso wichtig ist es, die Beteiligten zu motivieren und über ihre bisherigen Grenzen hinaus den Kundennutzen zu erkennen." Um dorthin zu kommen ist der erste und einfachste Schritt, die Prozesse in einem Unternehmen zu analysieren und zu verstehen. Die Frage ist, was eignet sich überhaupt für die Digitalisierung?

Digitalisierung als Maßnahme ja, ohne Konzept ein No-Go

Dazu stehen inzwischen ausreichend Workshops und Seminare zur Verfügung. PROTRANET stellt im Zuge dessen zusammen mit dem Schwesterunternehmen MANAGER INSTITUT über 300 Seminare in 18 Unternehmensfeldern zur Verfügung, um die unterschiedlichen Prozesse in einem Unternehmen zu verstehen. Zudem empfehlen wir die Workshops, in denen die Digitalisierungsansätze erschlossen werden können. Neben den Softparameter stehen die Fragen nach den Tools und technischen Lösungsansätzen. Serversysteme und Programmiersprachen stehen hier zur Debatte. Lassen Sie sich von den Experten von PROTRANET beraten und Ihren ureigenen, an Sie angepassten Pfad zur Digitalisierung finden.



Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.
Geschäftsführer
Lassen Sie sich beraten, welche Kompetenzen für Sie wichtig werden, damit Sie bei den Sprüngen der Digitalisierung immer Spur halten können.
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