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Sehr geehrte/r Leser/in,

bisherige Datenspeicherung und Auswertung waren darauf ausgelegt, sinnvolle Informationen aus den Zusammenhängen zum Beispiel über Schlagwortlisten und Indices zu generieren. Diese Zeit nähert sich dem Ende. Die Grenzen der Möglichkeit, damit Daten auszuwerten sind erreicht. Bereits heute liegen laut der Branche 88% der Bits und Bytes als nutzlose, beinahe nicht auswertbare Daten im BIG DATA Universum. Die bisher starre Art der Datenauswertung muss durch eine neue Technologie ersetzt werden. Hier kommen die semantischen Technologien ins Spiel, die auf die Art und Weise wie menschliche Gehirne mit Daten umgehen, aufsetzen. Dabei ist es nicht die Absicht, ein komplettes menschliches Gehirn nachzubilden, aber gewisse menschliche bzw. Fähigkeiten des Gehirnes sollen in Algorithmen von der IT in die Applikationen implantiert bzw. entwickelt werden.

Schnittstellen als Wertschöpfungsschicht

Da die menschliche Intelligenz, Kreativität und auch das Leistungsvermögen eines einzelnen Gehirnes auch von den leistungsfähigsten Computern in absehbarer Zeit nicht ersetzt werden kann, ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer die wichtigste Wertschöpfungs-schicht. Hier wird im Ergebnis eines Zusammenwirkens erst Sinn geschaffen. Die semantischen Fähigkeiten auf ein Computerprogramm übertragen, können eine neue Revolution bei vielen Anwendungen, in diesem Fall COGS genannt, bewirken. Diese sogenannten COGS beschäftigen seit ungefähr zwei Jahren die Medien der IT und deren Wissenschaftler. Es wird medienwirksam darüber debattiert, welche neuen Möglichkeiten aber auch welche Gefahren diese Superintelligenz mit sich bringen kann. IBM hat sein kognitives System deshalb Watson, nach dem Gründer von IBM benannt, um nicht als IT Gigant hinter einer eventuellen Superintelligenz genannt zu werden. Doch über eines sind sich alle IT Größen einig, die Entwicklung wird nicht aufzuhalten sein und wir werden in Zukunft echte intelligente Systeme erhalten, die Versicherungspolicen zusammenstellen können, uns medizinische Ratschläge geben können und für noch so komplizierte Fragen eine Aufschlüsselung anbieten. IBM hat in New York jüngst 100 Millionen Dollar der codeschreibenden Zunft unter den Startups zur Verfügung gestellt, damit sich diese neuen COGS zur Cognitiven Watson Cloud entwickeln.

Cognitive Business ist die Zukunft

Semantische Fähigkeiten sind bereits implantiert in viele Systeme und diese werden in der Zukunft als Cognitive Business nicht nur Schlagzeilen machen, sondern jeden unserer Lebensbereiche durchdringen. IT Mitarbeiter sind gefordert, sich mit Unternehmensbereichen zu beschäftigen, die bisher eher von deren Spezialisten betreut wurden. Die Perspektive auf Prozesse zu lenken, die ein semantisches Update nutzen könnten, ist dabei auch die Aufgabe von hochqualifizierten IT Architekten. Wussten Sie zum Beispiel, dass in einer der alltäglichsten Anwendung bereits semantische Technologie genutzt wird? Das System Siri auf dem iPhone kann heute schon über bestimmte Verknüpfungen von Geodaten eines Standortes, auf Fragen nach dem Wetter für morgen, auch bei einer fragmentierten Fragestellung, eine sinnvolle Information über das Wetter liefern. Schulen Sie sich in den zugrunde liegenden Qualifikationen - lernen Sie alles über BIG DATA und deren Anwendung. Lernen Sie, wie Sie Unternehmensbereiche auf die Möglichkeit semantischer Programmierung oder Perspektiven hin untersuchen. Hier muss jeder IT Mitarbeiter und deren Unternehmer in Deutschland aufpassen, Entwicklungen nicht tatenlos an sich vorbei ziehen zu lassen.



Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.
Geschäftsführer
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